← Alle Beiträge

Julian WandelAktualisiert 15 Min. Lesezeit

Excel Management Cockpit: Aufbau, Kennzahlen und Vorlage für KMU

Management Cockpit in Excel aufbauen: 16 Kennzahlen mit Formel und Ampel, Soll-Ist-Forecast, BWA als Datenquelle und ein monatlicher Prozess für KMU.

  • Excel
  • Cockpit
  • Controlling
  • Kennzahlen
  • KMU

Am Monatsanfang will die Geschäftsführung wissen, wo das Unternehmen steht: Umsatz, Ergebnis, Liquidität, Auftragsbestand, Personal. In vielen KMU bedeutet das, fünf Dateien zu öffnen, die BWA durchzublättern und Zahlen von Hand zusammenzutragen. Ein Management Cockpit bündelt diese Informationen auf einer Seite.

In diesem Artikel erfährst du, welche Kennzahlen in ein Management Cockpit für KMU gehören, wie du es in Excel sauber aufbaust, wie Soll-Ist-Vergleich und Ampel funktionieren und wie aus dem Cockpit ein fester monatlicher Steuerungsprozess wird.

„Kurz gesagt: Ein Excel Management Cockpit zeigt der Geschäftsführung 12 bis 16 Kennzahlen aus Finanzen, Kunden, Prozessen und Mitarbeitenden auf einer Seite, jeweils mit Ist, Plan, Abweichung und Ampel. Die Daten kommen aus BWA, ERP und Excel-Listen, die Berechnung liegt auf eigenen Blättern. Wirksam wird es erst mit einem festen Monatstermin, in dem aus roten Ampeln Maßnahmen werden.“

Was ist ein Management Cockpit?

Ein Management Cockpit ist ein Steuerungsinstrument für die Unternehmensleitung. Es zeigt die wichtigsten Kennzahlen aller Unternehmensbereiche im Vergleich zu den Zielen und macht auf einen Blick sichtbar, wo gehandelt werden muss. Der Begriff lehnt sich an das Cockpit im Flugzeug an: wenige Instrumente, klar angeordnet, Warnsignale sofort sichtbar.

Management Cockpit und Dashboard: der Unterschied

Die Begriffe werden oft gleich verwendet. In der Praxis gibt es aber klare Unterschiede:

Dashboard Management Cockpit
Zielgruppe Abteilung oder Team Geschäftsführung
Umfang ein Bereich, z. B. Vertrieb alle Bereiche des Unternehmens
Kern aktuelle Werte und Entwicklung Ist gegen Plan, Abweichung, Prognose
Rhythmus täglich bis wöchentlich monatlich, teils wöchentlich
Ergebnis Information Entscheidung und Maßnahme

Abteilungs-Dashboards können das Cockpit speisen. Beispiele dafür findest du im Artikel Excel Dashboard erstellen .

Die 16 Kennzahlen für ein KMU-Cockpit

Bewährt hat sich die Gliederung in vier Perspektiven, angelehnt an die Balanced Scorecard: Finanzen, Kunden und Markt, Prozesse sowie Mitarbeitende. So sieht die Geschäftsführung nicht nur das Ergebnis, sondern auch die Treiber dahinter.

Die Schwellen in der letzten Spalte sind Beispiele. Lege sie für dein Unternehmen gemeinsam mit der Geschäftsführung fest.

Finanzen

Kennzahl Berechnung Ampel (Beispiel)
Umsatz Ist gegen Plan Umsatz kumuliert / Plan kumuliert grün ab 100 %, gelb ab 95 %, rot darunter
Rohertragsquote (Umsatz – Materialaufwand) / Umsatz grün ab Planwert, rot bei mehr als 2 Prozentpunkten darunter
Betriebsergebnis Ergebnis vor Zinsen und Steuern, kumuliert grün ab Plan, gelb ab 90 %
Liquide Mittel Bankguthaben + Kasse, Stichtag Monatsende rot unter Mindestbestand
Liquiditätsreichweite Liquide Mittel / durchschnittliche monatliche Auszahlungen grün ab 3 Monaten, rot unter 1,5
Forderungslaufzeit Forderungen / Umsatz der letzten 12 Monate × 365 grün bis Zahlungsziel + 10 Tage

Kunden und Markt

Kennzahl Berechnung Ampel (Beispiel)
Auftragseingang Ist gegen Plan Auftragseingang kumuliert / Plan grün ab 100 %, gelb ab 90 %
Auftragsbestand in Monaten Auftragsbestand / durchschnittlicher Monatsumsatz grün ab 2 Monaten, rot unter 1
Angebotserfolgsquote Anzahl Aufträge / Anzahl Angebote Trend zum Vorjahr
Umsatzanteil Top-5-Kunden Umsatz der fünf größten Kunden / Gesamtumsatz rot über 50 % (Klumpenrisiko)

Prozesse

Kennzahl Berechnung Ampel (Beispiel)
Liefertreue pünktlich gelieferte Aufträge / alle Aufträge grün ab 95 %, rot unter 90 %
Reklamationsquote Reklamationen / gelieferte Aufträge grün unter 1 %, rot über 3 %
Auslastung geleistete Stunden / verfügbare Stunden grün 80–95 %, gelb darüber oder darunter

Mitarbeitende

Kennzahl Berechnung Ampel (Beispiel)
Personalkostenquote Personalkosten / Umsatz grün bis Planwert
Krankenquote Krankheitstage / Soll-Arbeitstage grün unter 5 %, rot über 7 %
Umsatz je Vollzeitkraft Umsatz der letzten 12 Monate / Vollzeitäquivalente Trend zum Vorjahr

Sechzehn Kennzahlen sind die Obergrenze. Für den Start reichen oft acht: Umsatz, Rohertragsquote, Betriebsergebnis, Liquiditätsreichweite, Auftragseingang, Auftragsbestand, Liefertreue und Personalkostenquote. Ergänze weitere erst, wenn die Geschäftsführung nach ihnen fragt.

Aufbau in Excel: die 5-Blätter-Struktur

Ein Management Cockpit wird schnell unübersichtlich, wenn Eingabe, Rechnung und Anzeige vermischt sind. Diese fünf Blätter halten es wartbar:

Blatt Inhalt Wer pflegt es?
1. Daten Monatswerte aus BWA, ERP und Listen, eine Zeile pro Kennzahl und Monat Buchhaltung, Controlling
2. Plan Planwerte je Kennzahl und Monat einmal jährlich, Geschäftsführung und Controlling
3. Definitionen Name, Berechnung, Quelle, Verantwortliche Person, Ampel-Schwellen je Kennzahl Controlling
4. Cockpit die Anzeige: Kacheln, Ampeln, Diagramme niemand, wird nur berechnet
5. Maßnahmen Datum, Kennzahl, Maßnahme, verantwortlich, Termin, Status Geschäftsführung im Monatsgespräch

Das Blatt „Definitionen“ wird oft vergessen, ist aber entscheidend. Es legt fest, was „Umsatz“ oder „Auftragsbestand“ genau bedeutet, und verhindert Diskussionen über Zahlen statt über Maßnahmen. Die Schwellenwerte stehen dort statt in den Formeln, damit sie ohne Formeländerung angepasst werden können.

Tipp zum Datenblatt: Erfasse die Werte im langen Format, also eine Zeile pro Kennzahl und Monat mit den Spalten Monat, Kennzahl, Wert. So kannst du mit Pivot-Tabellen und SUMMEWENNS flexibel auswerten und neue Monate einfach unten anhängen.

Soll, Ist und Forecast mit Ampel-Logik

Für jede Kennzahl zeigt das Cockpit vier Werte: Ist im aktuellen Monat, Ist kumuliert, Plan kumuliert und die Abweichung. Ab der Jahresmitte kommt der Forecast dazu: Wo landen wir zum Jahresende?

Werte holen

Mit SUMMEWENNS holst du den kumulierten Ist-Wert einer Kennzahl aus dem Datenblatt. Angenommen, B2 enthält den Namen der Kennzahl und B1 den Berichtsmonat als Datum:

Formel
=SUMMEWENNS(Daten!$C:$C; Daten!$B:$B; $B2; Daten!$A:$A; ">="&DATUM(JAHR($B$1);1;1); Daten!$A:$A; "<="&$B$1)

Dieselbe Formel auf das Blatt „Plan“ angewendet liefert den kumulierten Planwert.

Abweichung und Ampel

Die Abweichung in Prozent (Ist in C2, Plan in D2):

Formel
=WENN(D2=0; ""; C2/D2-1)

Die Ampel greift auf die Schwellen im Blatt „Definitionen“ zu. Bei Kennzahlen, bei denen mehr besser ist (Grün-Schwelle in F2, Gelb-Schwelle in G2, Erfüllungsgrad in E2):

Formel
=WENN(E2>=F2; "grün"; WENN(E2>=G2; "gelb"; "rot"))

Bei Kennzahlen, bei denen weniger besser ist (Reklamationsquote, Krankenquote), drehst du die Vergleichszeichen um. Lege dazu im Blatt „Definitionen“ eine Spalte „Richtung“ an, damit eine einzige Formel beide Fälle abdeckt. Die Farbe selbst setzt du per bedingter Formatierung oder mit Symbolsätzen.

Einfacher Forecast

Für KMU reicht oft eine Hochrechnung: Ist kumuliert plus Plan für die restlichen Monate.

Formel
=Ist_kumuliert + SUMMEWENNS(Plan!$C:$C; Plan!$B:$B; $B2; Plan!$A:$A; ">"&$B$1)

So siehst du schon im Juni, ob das Jahresziel noch erreichbar ist, wenn der Rest des Jahres nach Plan läuft. Wer es genauer will, ersetzt die Planwerte der Restmonate durch den Auftragsbestand oder durch den Durchschnitt der letzten drei Monate.

Wichtig bei Bestandsgrößen: Liquide Mittel, Auftragsbestand oder Forderungen werden nicht kumuliert. Hier zeigt das Cockpit den Stand am Monatsende im Vergleich zum Plan-Stand. Halte das in der Spalte „Typ“ (Flussgröße oder Bestandsgröße) im Blatt „Definitionen“ fest.

Visualisierung: Warum Bullet Charts besser sind als Tachos

Tacho-Diagramme sind in Excel-Cockpits beliebt, weil sie an das Armaturenbrett erinnern. Fachlich haben sie Schwächen: Sie brauchen viel Platz für eine einzige Zahl, sind schwer genau abzulesen und zeigen keinen Verlauf. Bei 12 Kennzahlen wird die Seite schnell zum Instrumentenpark.

Besser geeignet sind:

Darstellung Zeigt Einsatz im Cockpit
Bullet Chart Ist als Balken, Plan als Strich, Ampelbereiche als Hintergrund Standard für jede Kennzahl mit Ziel
Ampel plus Zahl Status auf einen Blick, Wert und Abweichung daneben Übersichtstabelle aller Kennzahlen
Sparkline Verlauf der letzten 12 Monate in einer Zelle neben jeder Kennzahl in der Tabelle
Säulen mit Planlinie Monatswerte gegen Plan Umsatz, Auftragseingang
Wasserfalldiagramm wie sich ein Wert von Plan zu Ist zusammensetzt Ergebnisabweichung erklären
Linie mit Mindestgrenze Bestand über Zeit Liquidität

Ein bewährtes Layout: oben eine Tabelle aller Kennzahlen mit Ampel, Ist, Plan, Abweichung und Sparkline, darunter drei oder vier Diagramme für die wichtigsten Größen (Umsatz, Ergebnis, Liquidität). Alles auf einer Bildschirmseite oder einem A4-Querformat.

Wasserfalldiagramme gibt es in Excel ab Version 2016 als eigenen Diagrammtyp. Bullet Charts baust du aus einem gestapelten Balkendiagramm mit einer zusätzlichen Datenreihe für den Planwert.

Datenquellen: BWA, ERP und Excel-Listen anbinden

Das Cockpit ist nur so gut wie seine Daten. In KMU kommen sie typischerweise aus drei Quellen:

  • BWA aus der Finanzbuchhaltung: Umsatz, Materialaufwand, Personalkosten, Betriebsergebnis. Viele Steuerberater und Buchhaltungsprogramme liefern die BWA als Excel- oder CSV-Export. Wichtig: Die BWA kommt oft erst zwei bis drei Wochen nach Monatsende. Plane das im Rhythmus ein.
  • ERP oder Warenwirtschaft: Auftragseingang, Auftragsbestand, Liefertreue, offene Posten. Meist als regelmäßiger Export.
  • Excel-Listen und Bankkonto: Liquide Mittel, Krankheitstage, Reklamationen, Stunden.

Statt Werte jeden Monat von Hand zu kopieren, lohnt sich Power Query: Exporte in einen festen Ordner legen, Power Query liest und bereinigt sie, ein Klick auf „Alle aktualisieren“ füllt das Datenblatt. Wie das geht, beschreibt der Artikel Excel Auswertungen automatisieren .

Notiere im Blatt „Definitionen“ zu jeder Kennzahl die Quelle und den Zeitpunkt, an dem sie verfügbar ist. So weiß jeder, warum eine Zahl noch fehlt.

Der monatliche Cockpit-Prozess

Ein Management Cockpit wirkt nicht durch schöne Diagramme, sondern durch einen festen Rhythmus. Ein bewährter Ablauf für KMU:

  1. Arbeitstag 1 bis 3: Schnelle Kennzahlen aktualisieren, die nicht auf die BWA warten: Auftragseingang, Auftragsbestand, Liquidität, Liefertreue.
  2. Nach Eingang der BWA: Finanzkennzahlen ergänzen, Summen gegen die BWA prüfen, Cockpit aktualisieren.
  3. Vorbereitung: Das Controlling kommentiert jede rote und gelbe Ampel in einem Satz: Was ist passiert, ist es einmalig oder ein Trend?
  4. Monatsgespräch, 60 Minuten: Geschäftsführung und Bereichsverantwortliche gehen das Cockpit durch. Grüne Ampeln werden nicht diskutiert. Jede rote Ampel endet mit einer Maßnahme oder der bewussten Entscheidung, nichts zu tun.
  5. Maßnahmen festhalten: Im Blatt „Maßnahmen“ mit verantwortlicher Person und Termin. Beim nächsten Gespräch wird der Status zuerst besprochen.

Einmal im Quartal lohnt ein kurzer Blick auf das Cockpit selbst: Welche Kennzahl hat seit Monaten niemand angeschaut? Welche Frage kam immer wieder, ohne dass eine Kennzahl sie beantwortet? Kennzahlen dürfen gehen und kommen.

Management Cockpit Vorlage: nutzen oder selbst bauen?

Im Netz gibt es viele kostenlose und kostenpflichtige Vorlagen für Excel Management Cockpits, von Controlling-Portalen über Vorlagen-Shops bis zu Beratungshäusern. Sie zeigen gute Ideen für Darstellung und Kennzahlen.

Prüfe vor dem Einsatz:

  • Passen die Kennzahlen zu deinem Geschäftsmodell? Ein Handelsbetrieb braucht andere als ein Produzent oder Dienstleister.
  • Sind Eingabe, Berechnung und Anzeige getrennt?
  • Lassen sich Plan, Schwellen und neue Monate ohne Formeländerung pflegen?
  • Funktioniert die Vorlage ohne Makros?
  • Sind die Berechnungen nachvollziehbar dokumentiert?

Faustregel: Nutze eine Vorlage als Inspiration für Layout und Kennzahlen, baue die Struktur aber nach dem 5-Blätter-Prinzip selbst. Das kostet einen Tag und spart später viele Stunden Fehlersuche.

Download: Excel-Vorlage mit den 16 Kennzahlen (Platzhalter — Datei ergänzen)

Grenzen eines Management Cockpits in Excel

Excel ist für den Start ideal: vorhanden, flexibel, ohne Projekt. Mit der Zeit zeigen sich typische Grenzen:

  • Pflegeaufwand: Jeden Monat Daten zusammentragen und prüfen bindet Zeit, oft bei einer einzigen Person.
  • Wissensinsel: Nur eine Person versteht die Formeln. Fällt sie aus, steht das Reporting.
  • Verteilung: Die Datei geht per Mail an die Geschäftsführung, mit allen Rohdaten. Unterwegs auf dem Handy ist sie kaum lesbar.
  • Aktualität: Zwischen den Monatsupdates sieht niemand, wie sich Auftragseingang oder Liquidität entwickeln.

Wenn das bei euch zutrifft, gibt es zwei Wege: ein BI-Projekt mit Power BI oder Tableau, sinnvoll ab einer gewissen Größe und mit BI-Verantwortlichen, oder ein Dashboard-Werkzeug, das direkt auf euren Excel-Dateien aufsetzt. Einen Überblick über KI-Werkzeuge für Auswertungen gibt Datenanalyse KI Tool .

Mit squelio verbindest du die Excel-Dateien, aus denen das Cockpit gespeist wird, per Upload oder SharePoint. Du beschreibst in Alltagssprache, welche Kennzahlen du sehen willst, und die KI baut daraus ein Dashboard mit Kacheln, Diagrammen und Tabellen. Daneben schreibst du Kommentare zu den Zahlen. Die Geschäftsführung öffnet es per Einladung im Browser, ohne Rohdaten und ohne Datei-Versand. Deine Excel bleibt die Quelle und wird nicht verändert.

Management Cockpit ohne Datei-Versand

Verbinde deine Excel, baue Kennzahlen und Ampeln als Dashboard und teile es mit der Geschäftsführung.

Kostenlos ausprobieren

Häufige Fragen

Was ist ein Management Cockpit in Excel?

Eine Excel-Datei, die der Geschäftsführung die wichtigsten Kennzahlen aller Unternehmensbereiche auf einer Seite zeigt, jeweils mit Ist, Plan, Abweichung und Ampel. Die Daten liegen auf eigenen Blättern, die Anzeige wird daraus berechnet.

Welche Kennzahlen gehören in ein Management Cockpit?

Für KMU 8 bis 16 Kennzahlen aus vier Perspektiven: Finanzen (Umsatz, Rohertrag, Ergebnis, Liquidität), Kunden und Markt (Auftragseingang, Auftragsbestand), Prozesse (Liefertreue, Reklamationen) und Mitarbeitende (Personalkostenquote, Krankenquote).

Was ist der Unterschied zwischen Management Cockpit und Dashboard?

Ein Dashboard zeigt meist einen Bereich für ein Team. Ein Management Cockpit fasst alle Bereiche für die Geschäftsführung zusammen und stellt den Vergleich mit Zielen und die Maßnahmen in den Mittelpunkt.

Wie oft sollte ein Management Cockpit aktualisiert werden?

Mindestens monatlich, abgestimmt auf die BWA. Schnelle Kennzahlen wie Auftragseingang und Liquidität lohnen sich auch wöchentlich.

Brauche ich Makros für ein Cockpit in Excel?

Nein. SUMMEWENNS, bedingte Formatierung, Sparklines, Diagramme und Power Query reichen für ein vollständiges Cockpit.

Sind Tacho-Diagramme für ein Cockpit geeignet?

Sie sind beliebt, aber platzhungrig und schwer genau abzulesen. Bullet Charts, Ampeln mit Zahl und Sparklines zeigen mehr Information auf weniger Raum.

Ab wann lohnt sich eine Alternative zu Excel?

Wenn die Pflege viel Zeit kostet, nur eine Person die Datei versteht, mehrere Personen regelmäßig darauf zugreifen oder die Daten aktueller als monatlich sein müssen.

Fazit

Ein Excel Management Cockpit gibt der Geschäftsführung auf einer Seite den Überblick über Finanzen, Kunden, Prozesse und Mitarbeitende. Entscheidend sind wenige, klar definierte Kennzahlen mit Plan und Ampel, eine saubere Trennung von Daten, Definitionen und Anzeige und ein fester monatlicher Termin, in dem aus Abweichungen Maßnahmen werden.

Starte mit acht Kennzahlen, baue die fünf Blätter auf und führe das erste Monatsgespräch. Wenn Pflege und Verteilung dann mehr Zeit kosten als die Steuerung selbst, ist es Zeit für Automatisierung oder ein Dashboard-Werkzeug auf Basis eurer Excel-Daten.